Zahl des Monats

Das Finanzvermögen österreichischer Millionäre beträgt etwa 245 Milliarden Euro, dieser Summe stehen 500 Milliarden Euro als gesamtes Finanzvermögen der Österreicherinnen und Österreicher gegenüber. 77.600 Personen haben ein Vermögen von mehr als 1 Million Euro. 1,2 Millionen Menschen in Österreich gelten als armutsgefährdet.

2 Gedanken zu „Zahl des Monats

  1. Und es kann nicht davon gesprochen werden, dass dieses Vermögen fair erworben wurde.

    Es gibt hier keine Chancengleichheit. Jemand der in eine reiche Familie oder eine Familie mit gutem Allgemeinwissen geboren wird hat Vorteile gegenüber jemanden der in eine arme Familie geboren wird, in der es ständig Krach gibt.
    Auch die Prüfungsbedingungen an Schulen sind nicht nachprüfbar fair.
    Feed-Back-Bögen werden noch viel zu wenig verwendet. Wichtig ist, dass alles was einem am Herzen liegt auch geschrieben werden darf, ohne Angst vor negativen Konsequenzen haben zu müssen. Alles was geschrieben wird kann analysiert und besprochen werden: Kann das gemacht werden? Wie lange wird es dauern? Wie können wir das in Angriff nehmen? Ist es ein Win-win-Verhältnis für die Gesamtsituation weltweit?

    Jedenfalls kann alles gerechter gemacht werden, wenn die Leute mal mehr miteinander kommunizieren und wirklich den Kern des Übels (Gesprächsverweigerung, Kapitalismus, Sexismus, etc.) erkennen und entschärfen.

  2. Keiner sollte mehr so übertrieben reich werden können – ein Vermögen von mehreren Millionen kann einfach kein Mensch ganz ehrlich verdient haben. Falls ich mich irre, bitte Beispiele nennen.
    Ich sehe zumindest für mich (besonders als Frau, wenn man bedenkt das gerade mal 1% des Weltvermögens Frauen gehört – nicht weil diese nicht wollen und können, sondern weil sie in erster Linie benutzt werden, damit Männer reich werden können und jeglicher eigener Erfolg so gut es geht verhindert wird) kaum Chancen heutzutage auf faire Weise so reich werden zu können. Egal was ich mache.
    Wobei mir ja schon ein gutes Durchschnittseinkommen und eine angenehme faire Arbeitsumgebung reichen würde. Am besten eine Arbeit bei der ich nach und nach etwas auf der Welt verbessere und nicht kapitalistisch – wo ich nach und nach noch mehr zerstöre, bis nix mehr da ist.

    Es gibt Reinigungspersonal, das ständig eine Arbeit macht, die wenige Menschen machen wollen und auch wenig gewürdigt wird. Auch schlecht bezahlt ist diese Arbeit und ohne Weiterbildungs- oder Aufstiegsmöglichkeit.

    Jemand der bei uns oder auf dieser Welt reich ist, hatte zuerst einmal glückliche Umstände – in einem anderen Land, wäre ihm das vermutlich nicht möglich gewesen. Auch reiche Eltern können der Grund sein, die einem später alles vererben, ohne das man etwas dafür tun musste.

    Von vielen Chefs kann man kaum Leistung erkennen – aber bei dem kleinen Mitarbeiter ist man dafür umso strenger. Die werden auch unter Druck gesetzt, den Job zu verlieren und eine schlechte Beurteilung zu bekommen, wenn sie nicht alles tun, was sich die Obrigkeiten ausdenken.
    Wer überprüft, ob das alles mit Rechten Dingen zu geht? Wer sorgt dafür, dass auch Chefs sich an Gesetze und Menschenrechte halten müssen? Wer erklärt manchen Obrigkeiten mal wie notwendig konstruktive Gespräche zur Findung von Lösungen sind und was passiert, wenn man diese ständig abblockt? Auch Chefs sind nur Menschen und haben den gleichen Wert, wie jeder Angestellte – somit sollten notwendige Gespräche unter 4 Augen auch stattfinden können.

    Zu allen Themen kann eine Pro- und Kontra-Liste erstellt werden.
    Was ausschließlich Pro-Argumente für das allgemeine Wohl hat, kann doch ohne Zweifel in Angriff genommen werden. Von so etwas profitiert am Ende die ganze Welt.

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