Frauenarmut in Österreich: Märchen & Wahrheit | Märchen 4

MÄRCHEN 4
Migrantinnen nehmen uns die Arbeit weg.
Sie profitieren am meisten von unserem Sozialsystem.

WAHR IST

Frauenarmut

Migrantinnen sind wesentlicher öfter von Arbeitslosigkeit betroffen (schlechte Arbeitsbedingungen, schlechte Bezahlung). Wenn sie legal nicht arbeiten dürfen, nehmen sie nicht abgesicherte Arbeitsverhältnisse in Kauf. Die Berufsausbildung des Heimatlandes wird meist nicht anerkannt bzw. ist der Weg zur Anerkennung lang udn schwierig. Ohne ausreichendes Einkommen erhalten sie keine Erlaubis für dauerhaften Aufenthalt. Beim Zugang zu Sozialleistungen sind sie benachteiligt – sie zahlen mehr ein, als sie bekommen.

Frauenarmut in Österreich: Märchen & Wahrheit | Märchen 2

MÄRCHEN 2
Frauen haben heute die gleichen Chancen wie Männer und verdienen gleich viel

WAHR IST

Frauenarmut

Frauen leisten viel – doch die Armutsgefährdung ist höher als jene der Männer. Frauen verdienen durchschnittlich 33% weniger als Männer und leisten 80% der unbezahlten Pflege von Angehörigen. Das Kindergeld wird zu 95% von Frauen beansprucht.

Frauenarmut in Österreich: Märchen & Wahrheit | Märchen 1

MÄRCHEN 1  In Österreich ist niemand arm. 

WAHR ISTFrauenarmut

Rund 266.000 Frauen leben in Österreich in akuter Armut, 666.000 Frauen sind armutsgefährdet. Noch stärker von Armut bedroht sind Alleinerzieherinnen und Migrantinnen. Arm ist, wer allein lebt und weniger als 60% des Medianeinkommens zur Verfügung hat: 1.031 Euro (Stand: 2012). Grafiken & Text: Die Armutskonferenz, www.armutskonferenz.at