Der Dornröschenschlaf ist vorbei

Antworten von Mag. Hans Holzinger, wissenschaftlicher Mitarbeiter
Robert Jungk Bibliothek für Zukunftsfragen

Wachgeküsst: es ist Zeit zu sagen, was uns nicht gefällt. Damit sich etwas verändern kann: beispielsweise, dass unbezahlte Arbeit nicht länger nur von Frauen geleistet wird und es bedarfsgerechte, leistbare Kinderbetreuung gibt.

Können Frauen trotz Mehrfachbelastung und mangelhaften Rahmenbedingungen dazu beitragen, dass die Gesellschaft gerechter wird? Wenn ja, was?

Frauen können und sollen im privaten Bereich, also gegenüber ihren Männern, im halb öffentlichen Raum, etwa gegenüber Freunden oder am Arbeitsplatz, sowie im öffentlichen Bereich, etwa gegenüber Medien, immer wieder auf die Benachteiligung durch diese Mehrfachbelastungen hinweisen und deren Überwindung einfordern.

Zugleich ist es Aufgabe der Gewerkschaften und der (sozial orientierten) politischen Parteien, diese Gerechtigkeitslücke endlich zu schließen.

Sind Sie auch der Meinung, dass es reicht mit der Ungerechtigkeit?
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Ein Gedanke zu „Der Dornröschenschlaf ist vorbei

  1. ja, es reicht.

    doch die unzufriedenheit wird nicht dort ausgedrückt wo es wichtig wäre.

    sie wird ausgedrückt unter „freundinnen“, in der therapie, kurze entlastung um im system dann wieder weiter zu funktionieren…

    mangels an glauben, dass sich was ändert angesichts der überflutung von bad news eyerywhere, krise krise krise …

    die frauen, die unbezahlte arbeit leisten
    die „tun“ einfach

    wer kann will entlasten, speziell in der familie..pflege der kinder oder älteren…

    ich war heuer beim frauen zukunftsforum in st.wolfgang..

    wunderschönes ambiente, sehr gutes essen…und interessante workshops und speziell eine referentin war balsam für die seele, frau dr.jutta allmendinger..

    und das thema mut

    und wer wurde dabei angesprochen?

    insider ..
    und das find ich auch sehr schade und ungerecht..

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